Ferienwohnungen  Malchow

Ferienwohnungen am Stadthafen Malchow

 


Inselstadt Malchow

 

Die malerische Kleinstadt Malchow bezaubert den Besucher durch ihr unverwechselbares Flair. Eingebettet zwischen Hügeln, Wald und Wasser liegt sie im Zentrum einer kontrastreichen Seenlandschaft der Mecklenburgischen Seenplatte - zwischen Müritz und Plauer See, am Ufer des Malchower Sees. Dieser idyllisch gelegene Ort wurde schon im Jahre 1147 schriftlich erwähnt. Der so genannte Wendenkreuzzug zerstörte damals die slawische Burg und den dazugehörigen Tempel von Malchow. Ein Teil der Stadt, das frühere Neu-Malchow, liegt malerisch auf einer Insel zwischen dem Malchower und dem Fleesensee. Die Insel ist mit einem Erddamm (1846 aufgeschüttet) und einer Drehbrücke zum Festland verbunden. Dieser Bereich erhielt im Jahre 1235 das Schweriner Stadtrecht.
Im Jahr 1298 wurde das Nonnenkloster von Röbel nach Alt-Malchow verlegt und dort von einem Büßerinnenkloster in ein Zisterziensernonnenkloster umgewandelt. Nach einem Stadtbrand im Jahre 1721 entschlossen sich Rat und Bürger von Malchow eine Neustadt außerhalb der Insel aufzubauen. So gibt es heute drei Stadtgebiete: Alt-Malchow im Klosterbereich, Neu-Malchow auf der Insel und die Neustadt mit angrenzenden Siedlungen und Gewerbegebieten. Malchow war eine kleine Ackerbürgerstadt und wurde später durch das Tuchmacherhandwerk geprägt und bekannt. Nach einem Stadtbrand im Jahre 1721 entschlossen sich Rat und Bürger von Malchow eine Neustadt außerhalb der Insel aufzubauen. So gibt es heute drei Stadtgebiete: Alt-Malchow im Klosterbereich, Neu-Malchow auf der Insel und die Neustadt mit angrenzenden Siedlungen und Gewerbegebieten.
Malchow war eine kleine Ackerbürgerstadt und wurde später durch das Tuchmacherhandwerk geprägt und bekannt. Heute wird Malchow wegen seiner reizvollen Lage, umgeben von zauberhafter Natur, liebevoll "Perle der Mecklenburgischen Seenplatte" genannt. Aber nicht nur die Reize der Natur locken die Besucher nach Malchow. Die Stadt hält für die Sport- und Gesundheitsurlauber, sowie für den Kultur- und Geschichtsinteressierten entsprechende Einrichtungen und Angebote bereit. Zu der Stadt Malchow gehören die Ortsteile Laschendorf, Stadtrandsiedlung, Thälmannsiedlung, Biestorf und Lenz. Das Malchower Volksfest ist sicherlich eines der ältesten, interessantesten und vor allem unterhaltsamsten Feste der Region. Am ersten Juliwochenende jeden Jahres feiern drei Tage lang die Einwohnern und Gäste von Malchow.

Inselstadt Malchow

Luftaufnahme der Inselstadt Malchow

Klosteranlage
1298 wurde der Orden der Büßerinnen von Röbel nach Malchow verlegt. Man erbaute im Laufe der Zeit die Klostergebäude. Nach der Reformation wurde aus dem Kloster ein Damenstift. Die letzte Domina verstarb 95jährig 1972. Noch heute kann man den historischen Kreuzgang besichtigen.

Badestelle Lenz
Der Lenz ist schon von alters her ein begehrtes Ausflugsziel für Malchower und Warener. Die Fahrgastschifffahrt, die von Waren an der Müritz bis Plau am See regelmäßige Fahrten unternimmt, legt am Anleger des Lenzer Krug an und bindet den Lenz so perfekt in das Wassernahverkehrssystem der Mecklenburger Seen ein. Wir empfehlen die Rauchfischsuppe und den Zander im Lenzer Krug. Aber auch für Nichtfischesser ist der Tisch hier reichlich und gut gedeckt. Der lange Badestrand mit seiner großen Liegewiese und dem seichten Wasser ist ideal für Badegäste. Der Radrundweg um den Plauer See führt durch den Lenz und einige müde Radler nutzen die Abkürzung mit der Fahrgastschifffahrt nach Plau am See. Vom Lenz kann man herrliche Wanderungen durch die unberührte Natur unternehmen. Nicht selten beobachtet man hier Seeadler und andere Wildtiere. Hier geht es zu Geschichte vom Lenz.

Lenz bei Malchow

Luftaufnahme vom Lenz bei Malchow

Engelscher Garten
Johann Engel war in der Zeit von 1787 bis 1819 Küchenmeister im Kloster. Während dieser Zeit begann er mit den ersten Gartenbauarbeiten. 1855/56 wurde er fertig gestellt. Der Engelsche Garten lädt noch heute viele Malchower und Gäste zum Verweilen ein.

Klosterkirche und Orgelmuseum
Vor dem Bau der Klosterkirche 1844 bis 1849 gab es nur eine kleine Kirche auf dem Kloster. Die Klosterkirche brannte 1888 ab und wurde von 1888 bis 1890 neu erbaut. Seit 1997 befindet sich die Klosterkirche im Besitz der Stadt Malchow.
Die Klosterkirche wird heute viel für Konzerte genutzt. Seit 1997 wird ein Mecklenburgischen Orgelmuseums aufgebaut. Schon heute kann man in der Klosterkirche viele Orgeln und Orgelteile besichtigen.

Stadt- und Heimatmuseum
Im Schaumagazin auf dem Kloster kann man viele Alltagsgegenstände unserer Groß- und Urgroßeltern bewundern. In mühevoller Kleinarbeit werden diese zurzeit aufgearbeitet.

Rathaus
1697 wurde bei einem Großbrand auf der Insel auch das Rathaus vollständig zerstört. 1821 wurde ein neues Rathaus gebaut, das bis heute so erhalten geblieben ist. Daneben wurde 1877 mit dem Bau eines Amtsgerichtsgebäudes begonnen. Im Jahre 2005 wurde das Rathaus saniert.

Drehbrücke
Bis 1845 verband eine Holzbrücke die Insel mit dem Nordufer von Malchow. Von 1845 bis 1863 ersetzte diese eine Hubbrücke und 1863/64 wurde eine hölzerne Drehbrücke errichtet. Seit 1911 ist nun die eiserne Drehbrücke in der Sommersaison jede volle Stunde ein wahrer Anziehungspunkt für Schaulustige.

DDR-Museum
Im einstigen „Film-Palast“ neben der Stadtkirche erwartet den Besucher das bisher einzige Museum zur DDR-Alltagsgeschichte.

Stadtkirche Malchow
Der Grundstein für die Stadtkirche wurde 1871 gelegt und schon 1873 wurde die Kirche eingeweiht. Die ursprüngliche Stadtkirche befand sich auf der Insel, wo heute das Amtsgericht steht. Sie wurde bei einem Großbrand 1697 zerstört.

Stadthafen Malchow
Im Sommer 2008 ist der Malchower Stadthafen nach langer Bauzeit endlich eröffnet worden. Hier finden Wasserwanderer und Bootsfahrer einen Liegeplatz mit Wasser- und Stromversorgung.

Mühle Malchow
Von ursprünglich mehreren Mühlen sind heute nur noch zwei erhalten. Die Mühle in der Friedrich-Ebert-Straße wurde nach langer Rekonstruktion mit dem nun jährlich am Pfingstmontag begangenen Mühlenfest wiedereröffnet. Auch die zweite Mühle soll rekonstruiert werden.

Blütengarten Malchow (neben Sporthotel)
Öffnungszeiten: Mo-Do 9-15 Uhr, Fr 9-12 Uhr, Sa/So gelegentlich, Führungen auch zu anderen Zeiten möglich

Tourist-Info Malchow direkt an der Drehbrücke am Stadthafen www.tourismus-malchow.de

 

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Die Geschichte vom Lenz (Auf Grund fehlender Aufzeichnungen nicht ganz vollständig, aber unter Zuhilfenahme viele verschiedener Quellen sorgfältig aufgearbeitet)

Die Burg auf dem Lenz und der Lenzer Kanal
(1200 – 1800)
von Georg Christian Friedrich Lisch (1852)
überarbeitet von Thorsten Falk (2006)

Der so genannte Lenz, am östlichen Ufer des Plauer Sees in schöner Gegend, der Stadt Plau gegenüber, am Ausfluss der Elde in den Plauer See, ist eine sehr bekannte Örtlichkeit geworden, namentlich seit der Schiffbarmachung der Elde und der Befahrung der Eldeseen von Plau bis Röbel durch ein Dampfboot von Dr. Ernst Alban. Die Stelle hat aber auch eine bedeutende geschichtliche Wichtigkeit und verdient deshalb eine gründliche Behandlung.

Von der Stadt Malchow bis zum Plauer See wird die Kette der oberen Eldeseen (Müritz, Kölpingsee und Fleesensee) durch die benachbarten Höhen sehr zusammengedrängt und am Ausflusse in den Plauer See bis auf einen schmalen Ausfluss zusammengeschnürt, welcher zu allen Zeiten immer sehr verstopft und versandet gewesen ist. Das Wasser oberhalb ist benannt nach dem angrenzenden Dorf der Petersdorfer See.

Schon bei der Stiftung des Bistums Schwerin erhielt der Bischof ein Dorf im Lande Müritz und ein Dorf im Lande Warnow - je eins am west- und östlichen Ufer des Plauer Sees, da dieser die Grenze zwischen beiden Ländern bildete. Dieses Dorf im Lande Müritz wurde bald darauf Bischofsdorf genannt und heißt jetzt abgekürzt Bistorf und liegt nördlich am Ausflusse der Elde in den Plauer See. Das Gut Petersdorf am südlichen Ufer gehörte denen von Flotow auf Stuer, welche alle Güter vom Südufer des Petersdorfer Sees am Plauer See entlang bis Stuer besaßen. Am 27. März 1232 bestätigten die Landesherren dem Bischof die beiden Dörfer in den Ländern Müritz und Warnow und legten dazu den "halben Theil des Wassers, so von Malchow heruntergehet in den See Cuzhin") (d. i. Quetz = Plauer See).

Im Jahr 1408 gab der Bischof von Schwerin denen von Flotow das Dorf Bischofsdorf zu Lehn. So kamen beide Ufer und das dazwischen liegende Wasser in den Lehnsbesitz derer von Flotow, welche es noch im 16. Jahrhundert besaßen.
Der Plauer See blieb Eigentum der Landesherren. Durch das schwache Gefälle des Eldeabflusses und die große Tiefe und den hohen Wellengang des Plauer Sees hatte sich aber seit alter Zeit in der Mündung des Eldestromes in den Plauer See eine weite Wiese, ein Delta, gebildet, welches die Landesherren wohl stets als zum Plauer See gehörig und als ihr Eigentum betrachtet haben, da es seit 400 Jahren in ihrem Besitz erscheint. Und dieses Delta ist der Lenz, in alter Zeit der Lentzik oder Lenzke genannt. Lenz bedeutet Dreieck.

In der Mitte des 15. Jahrhunderts gewann nun der Lenz eine ganz besondere Wichtigkeit. Seit dem Anfange des 15. Jahrhundert waren Einfälle und Raubfehden des märkischen Adels in das südliche Mecklenburg an der Tagesordnung. Vergeltung und Ansteckung trieben manchen mecklenburgischen Edelmann zu gleichem Gewerbe. Die Sünden und das Schadensregister über die Räubereien jener Zeit sind endlos und es ist ein Jammer zu lesen, wie alljährlich, ja allmonatlich, die Hoffnung der armen Bauern wild zertreten wurde, denn die "Auspochung" der armen Bauern oder "armen Leute", wie sie seit jener Zeit, und mit Recht, genannt wurden, war das Ziel und Ende aller Raubfehden. Auch die Stadt Plau hatte viel von den Einfällen der Märker zu leiden. Diese beklagenswerte Zeit war noch nach hundert Jahren sprichwörtlich; in den ersten Jahrzehnten des 16. Jhd. nannten die Enkel jener schwer geprüften Bauern diese Zeit: die Zeit "als man aus der Mark zu rauben pflegte". Endlich entschloss sich um die Mitte des 15. Jhd. der Herzog Heinrich von Mecklenburg-Schwerin, dem Unwesen ein Ende zu machen. Die wichtigste Linie zum Übergange und zur Verteidigung war die ganze Eldeniederung, und daher wurden alle Burgen dieser Linie stark befestigt, um die nötige Mannschaft zu einer nachdrücklichen Verfolgung sicher bergen zu können. Besonders wichtig waren die Ufer des Plauer Sees, weil hier die Straßen aus der Mitte der Mark in die Mitte Mecklenburgs gingen und von dem westlichen Ufer, von Plau her, die Gegend bis gegen Lübz, - von dem östlichen Ufer aus konnte das ganze Land Röbel beherrscht werden; denn weiter östlich vom Plauer See schützten die großen Seen vor Überfällen, und es gab hier nur drei leicht zu bewachende Übergänge über die Elde: bei Eldenburg, bei Malchow und beim Lenz. Der Lenz war aber noch nicht befestigt und daher beschloss der Herzog Heinrich, nicht nur die Burg Plau stark zu befestigen, sondern auch auf dem Lenz eine hinreichend starke Befestigung anzulegen, um so mehr, da beide Burgen durch den Plauer See in unmittelbaren und ungestörten Verkehr mit einander kommen konnten. Der Herzog übergab daher das Schloss Plau dem Lüdeke Hahn auf Basedow, welcher es 1448 von Grund auf neu baute.

Es wurden sogleich in der Nähe und Ferne die großartigsten Anstalten zur Anlage von Ziegel- und Kalköfen gemacht, um den Bau rasch auszuführen. In demselben Jahr 1448 ward auch die Festung auf dem Lenz gegründet. Es ist hierdurch ein sicherer Anfangspunkt in der Geschichte der Burg Lenz gegeben. Früher als im Jahr 1448 wird der Lenz nicht genannt. Jedoch war er schon früher bebaut, vielleicht auch befestigt, wenn auch nicht stark. In einer im Jahr 1448 angefertigten Berechnung, die den Plauern durch die Märker in der letzten Zeit zugefügten Schäden ausweist, wird ausdrücklich gesagt, dass die Märker, unter denen auch die markgräflichen und bischöflich-havelbergischen Männer waren, bei einem Einfalle bis gegen Karow, nördlich bei Plau, wo sie 480 Kühe raubten, auch den Lenz abbrannten. Dieser Einfall wird im Jahr 1447 oder im Frühling 1448 geschehen sein.

Nach dem Aufbau der neuen Burg 1448 - 49 muss der Lenz so wichtig geworden sein, dass er bald die Hauptrolle in den märkischen Fehden spielte.

Zwar begannen am 15. Sept. 1449 mit dem Perleberger Receß die Verhandlungen über die Wiederherstellung des Landfriedens, aber alle Verhandlungen hätten ohne Rüstung zur nachdrücklichen Abwehr nichts gefruchtet. Man schrieb daher der Burg auf dem Lenz die wirkliche Unterdrückung der Raubfehden zu, die denn auch seit der Erbauung derselben wirklich aufhörten.

Diese für die Geschichte sehr wichtigen Angaben sind in unscheinbaren Korrespondenzen und Verwaltungsakten zerstreut und versteckt gefunden. Nach dieser Zeit wird der Lenz aber nicht wieder genannt; er kommt erst in der zweiten Hälfte des 16. Jhd. wieder zum Vorschein. Die neuere Geschichte des Lenzes muss mit der Beschreibung der Lage desselben Hand in Hand gehen.

Der Petersdorfer See oder das "Wasser, das von Malchow herkommt", verengert sich beim Lenz so sehr, dass sich nur zwei Floßfahrzeuge ausweichen können. Dieser Ausfluss der Elde geht jetzt in gerader Richtung in den Plauer See. Früher war es ganz anders. Der Lenz bildete ein Dreieck, ein Delta, in der Eldemündung, in dessen Mitte die Burg stand. Jetzt liegt links stromabwärts ein Erbzinsgehöft und rechts ein Försterhaus, zwischen denen der jetzige Ausfluss, der so genannte Lenzer Kanal, mitten durch geht. Früher ging der Hauptabfluss links von dem jetzigen Erbzinsgehöfte und dem Delta und ein wahrscheinlich künstlicher, kleinerer Abfluss rechts hinter dem Försterhause in den Plauer See, diese beiden Abflüsse, welche das Delta zu einer Insel machten, liegen jetzt trocken.

Alle bedeutenden mecklenburgischen Fürsten neuerer Zeit haben sich mit der Schiffbarmachung der Elde, welche erst in neueren Zeiten verwirklicht ist, beschäftigt. Zu den Hauptschwierigkeiten gehörte die Erweiterung und Vertiefung der Abflüsse bei Eldenburg und beim Lenz und die Schleuse bei Plau.

Das großherzogliche Archiv besitzt mehrere alte Pläne über den Lauf der Elde zum Zweck der Schiffbarmachung derselben. Der älteste Plan, aus dem Ende des 16. Jhd gibt uns die erste Abbildung des Lenzes. Der Ausfluss der Elde, der "Lentzer Strom", geht noch links stromabwärts vom Lenz. Auf dem Lenz steht ein altes Gebäude mit einem starken viereckigen Turm. Damals war der Lenz nur ein "Aalfang", wie auf dem Plane steht. Darauf folgt ein Plan von dem herzoglichen Baumeister Gert Evert Piloot vom 8. Sept. 1621, auch auf diesem Plane steht noch das alte Gebäude auf der Lenzinsel und der Hauptabfluss geht links, ein Graben rechts von der Insel. Dieselbe Beschaffenheit zeigt ein etwas jüngerer Plan aus dem Jahr 1650, auf welchem ebenfalls der Turm viereckig ist.

Hierauf beginnen die Akten. Am 14. Juni 1636 sprach der wackere Herzog Adolph Friederich I. die Absicht aus, den "Eldestrom navigabel zu machen" (schiffbar). Aber die Zeiten waren zu trübe, erst im Jahr 1642 ging ein Bericht des Küchenmeisters Friedrich Thesandt zu Neustadt ein über die "Einrichtung der vorhabenden Schifffahrt" auf der Elde. Dieser berichtet über den Lenz:
"Der pas Lentzsche müste außgereumet vnd an beden seiten mit Brettern außgesetzt werden, damit die Schiffe die Tieffe vndt Weite hetten; die Ahlfange konten darumb gleichwol verpleiben".

Es hatten nämlich die Fürsten in dem Graben rechts Aalfänge, welche seit dem Jahr 1633 dem Sophienstifte zu Lübz beigelegt waren. In dem Hauptabfluss links hatten die angrenzenden adeligen Gutsbesitzer auch Aalwehren. So war die ganze Verbindung zwischen den großen und schönen Gewässern durch ein Paar jämmerliche Aalfänge verstopft, welche jährlich einige Gulden einbrachten.

Nach hergestelltem Frieden machte der Herzog Adolph Friederich, als er die Verbesserung der Verwaltung des Amtes Plau betrieb, für seinen Pflegesohn, den Herzog Gustav Adolph, im Jahr 1650 ernstlich Anstalt zur Fortsetzung der Schifffahrt und befahl den baldigen Bau einer Schleuse bei Plau, als des wichtigsten und notwendigsten Werkes zur Ausführung des Planes. Aber, wie häufig, fand der Herzog überall Schwierigkeiten bei den Städten und der Ritterschaft und richtete nichts aus. Eben so wenig fruchteten die Bemühungen des Herzogs Gustav Adolph von Güstrow in der Zeit 1669 - 1681. In einer Relation aus dem Jahr 1680 heißt es über den Lenz:
"Es ist auch ferner durch die Seen überall sehr guth, biß an die Lentz, welche mit pfahlen vnd wehren sehr enge gesperret, auch von der See der Strohm beworffen. Dieses müste herausgeräumet undt mit einem Bollwercke von 100 Fuß lang, vor die spühlung der See den Strohm zu conserviren, auf beyden Seiten vorgebawet werden, alßdan selbige seine tieffe bis in die See behalten wirt".

Nun ruhte der Plan wieder 100 Jahre, bis im Jahr 1792 der damalige Regierungsrat und Geheimrats-Präsident von Brandenstein die Sache mit glühendem Eifer aufnahm und mit Hilfe einer Aktiengesellschaft durchsetzte. Die Sache ist allgemein bekannt, da in derselben öffentlich mehrere Streitschriften gewechselt sind. Nach mehreren fruchtlosen Vorverhandlungen im Jahr 1791 ward die Sache im Jahr 1792 amtlich eingeleitet. Am 1. Juli 1797 wurde mit dem Mühlenmeister Peters zu Plau ein Vertrag über die "Anfertigung der Schiffbarmachung des Lenz-Kanals (65 Ruthen lang) und wegen Vertiefung und Schiffbarmachung des Kanals auf der Eldenburg" geschlossen, dahin, dass wenn künftig die Müritz um 4 Fuß, der Kölpingsee um 2 Fuß 9 Zoll und der Plauer See um 27 Zoll im Wasserspiegel gesenkt und dadurch sämtliche drei großen Gewässer in ihrer Oberfläche im gleichen Niveau sein würden, das Fahrwasser in beiden Kanälen 24 Fuß breit und mindestens noch 4 Fuß tief sein sollte. Dieser Vertrag wurde am 4. Mai 1798 mit Peters dahin erweitert, dass beide Kanäle 40 Fuß Breite haben sollten.

Die Arbeit begann im Jahr 1798. Im Jahr 1803 waren die Kanäle bei der Eldenburg und beim Lenz bis auf 40 Fuß erweitert und von allen Stauungen befreit und alle Mühlenwerke und Schleusen bei Plau gesenkt, so dass alle Gewässer oberhalb von Plau in völlig gleichen Wasserspiegel gesetzt waren, nachdem man seit 1798 angefangen hatte, bei Plau ganz allmählich immer mehr Wasser laufen zu lassen, und in den trockenen Sommern 1802 und 1803 die Senkung um 2/3 bewirkt hatte.

Dennoch ward die erfolgreiche Beschiffung der Eldegewässer erst durch eine seit dem Jahr 1831 ins Leben getretene Aktiengesellschaft und durch Unterstützung derselben aus Landes- und landesherrlichen Mitteln erreicht und dadurch die ungehemmte Eldenfahrt erst im Jahr 1837 ins Werk gesetzt.

Uns interessiert hier besonders der Lenzer Kanal. Statt der Vertiefung und Erweiterung des alten Ausflusses links von der Lenz-Insel und Burg legte man einen neuen Kanal an, der jetzt mitten durch die Lenz-Insel geht.

Die alte Lenzburg von 1448,deren Lage und Beschaffenheit damals noch deutlich zu erkennen war. Hart an dem alten Eldeausfluss links vom Lenz stand, ungefähr in der Mitte der Länge des Kanals, ein großer viereckiger Turm, dessen Erdgeschoß erst in neuern Zeiten abgetragen ist; die Fundamente stehen noch in einer Erhöhung und mittelalterliche, große Ziegel liegen in der Erde und zerstreut umher; es sind auch bei der Grabung des Kanals viele alte eiserne Geräte und Waffen gefunden worden. Stromaufwärts, dort wo der alte linke Abfluss sich abzweigte, stand auf runder Erhöhung das Torhaus, von welchem eine Brücke über den alten Eldekanal ging, deren Pfähle noch in dem Morast stehen. Von dieser Seite war die Burg durch den Strom geschützt. Der weite Burghof lag stromabwärts rechts hin und war rechts rings umher von der Elde bis an den Plauer See durch einen noch stehenden hohen Wall und doppelte Gräben geschützt, welche sich an den festen Landhöhen rechts im Bogen ausdehnen. Dieser Burggraben war Abfluss der Eldegewässer rechts vom Lenz. Noch auf der letzten, für die seit dem Jahr 1792 beschlossene Schiffbarmachung der Elde entworfenen Karte wird der alte Ausfluss links der "Adelige Einfluss", der Burggraben rechts der "Fürstliche Einfluss" genannt; beide waren mit Aalwehren verstopft. Der "Fürstliche Einfluss" soll nach Akten aus dem Jahr 1821 früher auch der "Lübzer Graben" genannt worden sein. Ohne Zweifel, weil das von der verwitweten Herzogin Sophie zu Lübz im Jahr 1633 aus Dankbarkeit für die Rückkehr ihrer Söhne gelobte und gestiftete Sophienstift zu Lübz auch zum Aalfange auf dem Lenz berechtigt war. In den alten Stiftsrechnungen werden die Aale vom Lenz immer in Einnahme und Ausgabe gebucht.

Bei der Einrichtung der neuen Schifffahrt seit dem Jahr 1798 wurde nun ein neuer Kanal gegraben, welcher mitten durch den Burghof der Lenzburg geht: die in der erhöhten Erde liegenden Ruinen der Burg und der Vorburg liegen jetzt hart stromabwärts links am Kanal neben dem Erbzinsgehöfte, der Burghof und die Umwallung liegen rechts von dem Kanale neben dem Försterhause. Die Burg ist jedoch vollständig zerstört. Der alte Abfluss ist größtenteils zugeworfen, der Burggraben ausgetrocknet. Die Landschaft wurde durch den Kanalbau stark verändert. So sind jetzt nur noch geringe Reste dieser ehemals wichtigen und berühmten Burg für den Eingeweihten erkennbar, und zwar als Wälle auf der Nordseite der Elde hinter der Ferienhaussiedlung sowie parallel zum Weg hinterm dem Lenzer Krug.

 

Ohne Titel
(1800 – 1900)
überarbeitet von Thorsten Falk (2006)

Als er im J. 1787 bei Verwandten in Fürstenberg zum Besuche war, lernte er hier den 16jährigen Otto Hartmann, einen Sohn des dortigen Apothekers, kennen, welcher an den Nachgrabungen, die Gideon auch dort anstellte, viel Antheil nahm; er wußte den Vater zu bewegen, ihm den Knaben als eine Art Aufwärter mitzugeben, und dieser blieb gegen 3 Jahre im Sponholtzschen Hause.

Dieser Otto Hartmann starb im Laufe des vorigen Jahres, fast 82 Jahre alt, als Pächter auf dem sog. Lenz bei Plau. Im J. 1850 habe ich eine Vernehmung desselben zu Protokoll veranlaßt, welche aber keine erheblichen Aufschlüsse geboten hat; offenbar war Gideon nicht der Mann, sich von so jungen Leuten in die Karten sehen zu lassen.

Band 19 von 1854, also starb er 1853, also wurde er 1771 geboren.

 

Das Kurhaus Lenz
(1900 – 19__)
überarbeitet von Thorsten Falk (2006)

Zeitungsartikel vom Montag, 06. Mai 1907 aus dem Malchower Tageblatt:
„Mit dem Beginn der Sommersaison rüsten sich alle Luftkurorte zum Empfang Ihrer Gäste. In ganz besonderer, anerkennenswerter Weise tat dies der Besitzer des Kurhaus „Lenz“, Herr C. Ogorsolke, indem er aus einem bisher ungepflegtem Stückchen Erde einen idyllisch anmutigen Aufenthalt schuf und so die Anziehungskraft der einzig schönen Lage des Kurhauses „Lenz“ noch bedeutend erhöht. In nächster Nähe befindet sich ein herrlicher Buchenhochwald, von der Vorderseite des Hauses und den Logierzimmern bietet sich eine schöne Fernsicht auf den Plauer See und dessen Umgebung. Durch den Wald führt eine mit guten Fußweg versehne Fahrstraße nach Malchow. Jedenfalls ist der Lenz der denkbar günstigste Ausflugsort für Gesellschaften und Vereine.“

Mit dem Schaufelraddampfer „Alban“, der ab 1845 die Oberseen befuhr und Tagesausflügler von der Kaltwasserheilanstalt Bad Stuer nach Malchow brachte, begann die Tradition der Touristen-Schiffahrt, die sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreut.

1870 kam ein Konzertdampfer hinzu, um 1900 gab es in Malchow drei Kureinrichtungen: die Kurhäuser am Fleesensee und am Lenz sowie die „Waldlust“. Man zählte drei Hotels, 14 Restaurants und sechs Konzert- und Ballsäle. Anfang der Dreißiger Jahre galt Malchow als „Luftkurort“, seit 2005 ist Malchow es wieder.
Mit Beginn der 50er Jahre entwickelte sich das staatlich gelenkte Erholungswesen der DDR, das nach dem Bau der Mauer im Jahre 1961 stark ausgebaut wurde. Es entstanden in und um Malchow zahlreiche Gewerkschafts- und Betriebsferienheime sowie Ferienhaussiedlungen und Kinderferienlager. Insbesondere Feriengäste aus den sächsischen Industriezentren, aber auch Gäste aus Ungarn und der Tschechoslowakei erholten sich hier.

Die Munitionsfabrik Malchow
(1938 – 1945)
überarbeitet von Thorsten Falk (2006)

Weniger bekannt ist, dass von 1938 bis 1945 sich hier eines der größten Werke zur Herstellung von Zünd-, Kampf- und Sprengstoffen befand. Die Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahre 1933 führte zwei Jahre später zur militärischen Aufrüstung. Im Land wurden Werke und Fabriken zur Herstellung von Munition und Sprengstoffen erbaut, so auch in Malchow.

1938 begann man hier mit der Errichtung des Sprengstoffwerkes. Heute führt die Autobahn 19 Berlin-Rostock mitten durch das 340 Hektar große Werksgelände, das eine dicht bewaldete Trümmerlandschaft ist. Dieser Bau lief unter der Tarnbezeichnung "Albion" und wurde durch das Oberkommando in Auftrag gegeben. Malchow gehörte zur Dynamit-Nobel-Aktien-Gesellschaft (DAG). Ein Jahr lang baute die DAG am Werk. Dann nahm ihre Tochterfirma, die GmbH zur Verwertung chemischer Erzeugnisse (Verwertchemie), es Ende 1939 mit etwa 2.000 Beschäftigten in Betrieb. Eigentümer aber waren die Montan Industriewerke GmbH, ein Unternehmen des Deutschen Reiches. Damit hatte das Reich Einfluss auf die Rüstungsproduktion, trat aber nicht als Produzent auf. Außerdem nahm es der DAG, die es wegen des Know-Hows benötigte, große Teile der Investitionskosten und damit das wirtschaftliche Risiko weitgehend ab.

Das Malchower Werk stellte vor allem den Sprengstoff Nitropenta her. Dafür wurde der kristalline Alkohol Pentaerythrit in drehbaren Kesseln mit Salpetersäure vermischt, gefiltert, gewaschen, umkristalliert, getrocknet und schließlich mit Wachs vermischt, um es gegenüber Erschütterungen unempfindlicher zu machen. Nitropenta und auch andere Sprengstoffe wurden dann zu Zünd- und Sprengladungen für Granaten gepresst. Außerdem wurden Sprengkapseln, Sprengschnüre und Zündpillen hergestellt. Im ersten Jahr wurden auch Bomben gefüllt. Die Produktion war auf Dutzende von relativ kleinen, in die Erde eingelassenen Stahlbeton-Gebäuden im Wald verteilt. Sie war damit gut getarnt und bei auftretenden Explosionen blieb das Unglück auf das jeweilige Gebäude beschränkt.

Die monatliche Gesamtproduktion belief sich anfangs auf 450 Tonnen Sprengstoff, im Dezember 1939 lag sie bei 550 Tonnen, im September 1944 bei rund 600 Tonnen Die Jahresproduktion von 1944 betrug 3.125 Tonnen Sprengstoff, dazu kamen monatlich etwa 50.000 km Sprengschnur und 50 Millionen Sprengkapseln.

Die Standortauswahl verlief nach militärischen Gesichtspunkten. So wurde das Munitionswerk, etwa 2 km westlich von Malchow gelegen, im Westen vom Plauer See, im Nordosten von der heutigen Bundesstraße 192 und im Süden von der Straße Malchow-Lenz begrenzt. Aus Sicht der Rüstungsindustrie ist der Standort Malchow nahezu ideal gewesen. Die abseits gelegene Region in der Mecklenburger Seenplatte galt als strukturschwach. Das Werksgelände war abgelegen, preiswert und durch den Wald gut getarnt. Dank der Chaussee und der Bahnlinie Karow-Malchow-Waren war die Verkehrsinfrastruktur günstig. Der Plauer und Petersdorfer See sicherten den hohen Wasserbedarf der Chemiefabrik. Zur Tarnung des Geländes wurde beim Bau der Straße auf Gradlinigkeit verzichtet, um die natürlichen Gegebenheiten weitestgehend auszunutzen. Noch heute zeugt der Zick-Zack-Kurs der Straße von dieser Sicherheitsmaßnahme.

Etwa die Hälfte der Beschäftigten waren ausländische Zwangsarbeiter, welche die Machthaber zum Arbeitseinsatz nach Deutschland verschleppt hatten. Später wurden auch Häftlinge aus dem Konzentrationslager Ravensbrück unter äußerst unmenschlichen Bedingungen eingesetzt. Sie lebten alle beengt in so genannten Bereitschaftslagern im Nordwesten von Malchow, deren Steinbauten noch heute in der West-Siedlung erhalten sind. Nach dem Krieg wurden die Lager überwiegend als Wohnraum genutzt; im Gemeinschaftshaus des Frauenlagers sitzt heute eine Jugendherberge, in dem des Männerlagers war lange der VEB Herrenkonfektion Leipzig ansässig. Auf dem Gelände des Konzentrationslagers standen 10 Baracken für je 100 Frauen, das heißt, dieses Lager wurde ursprünglich für 1.000 Frauen ausgelegt. Bei diesen 1.000 Frauen blieb es aber nicht, denn 1945 waren es bereits 5.000 Frauen. Augenzeugen haben berichtet, dass am 24.11.1944 ein Transport mit 1.000 KZ-Häftlingen und 65 Wachleuten eintraf. Sie waren bereits seit mehreren Wochen unterwegs, auf den so genannten Todesmärschen. Malchow wurde zu dieser Zeit als Zwischenlager genutzt. Die Häftlingstransporte kamen aus Ravensbrück und sollten nach Wismar gebracht werden. Dort sollten sie mit Schiffen versenkt werden. Das Lager wurde am 2. Mai 1945 befreit.

Das Werk selbst wurde nach Kriegsende zunächst grob demontiert und von 1948 bis 1952 dann systematisch zerstört bzw. gesprengt. Noch jahrelang bargen örtliche Handwerker Baumaterial aus den Ruinen. Inzwischen lässt sich die Struktur des Werkes im Wald nur noch erahnen. Der Wald ist heute ein Refugium der Natur; in vielen Ruinen leben Fledermäuse. Erhalten sind die Zwangsarbeiterlager, der für das Werk stark ausgebaute Bahnhof und das Wasserwerk (Straße der Jugend), das Verwaltungsgebäude (heute Alten- und Pflegeheim) und die Wohnhäuser für die leitenden Angestellten (heute Ernst-Thälmann-Siedlung) an der Karower Chaussee sowie die Wohnhäuser für die "deutschen Beschäftigten" im Süden und Westen der Sandfeld-Siedlung.

In Deutschland wurden insgesamt 41 Munitionsfabriken gebaut, Malchow hatte eine davon.

Die Neuzeit
(1945 – 1996)
überarbeitet von Thorsten Falk (2006)

Die bestehende Holzbrücke am Lenz wurde am 02. Mai 1945, zeitgleich mit der Kapitulation Berlins, und zusammen mit der Drehbrücke und dem Holperdamm in Malchow von Deutschen Pioniertruppen gesprengt. Später wurde die Brücke wieder aufgebaut, hatte aber durch die neue Konstruktion nicht mehr die frühere Tragfähigkeit und für Fahrzeuge nicht zu befahren. Das wurde erst durch den Neubau der heutigen Stahlbrücke durch die STRABAG im Rahmen des Neubaus des „Lenzer Kruges“ 1996 wieder möglich. Seit dem hat der Lenz sein sprichwörtliches „Blaues Wunder“.

 

Der Lenzer Krug
(1996 – heute)
überarbeitet von Thorsten Falk (2006)

Während eines Spazierganges sehen die Hoteliers Brigitte und Rolf Falk, die bereits zwei weitere Hotels am Plauer See betreiben, die verfallene Ruine einer ehemaligen Gaststätte am Westufer des Plauer Sees am Lenz und entschließen sich, dieses Kleinod für Wasserwanderer und Radfahrer wiederzubeleben. So kommt nach rekordverdächtig kurzer Bauzeit 1996 die Perle der Falk Seehotels, die Pension und Schänke Lenzer Krug dazu. Dort werden den Gästen 10 komfortabel eingerichtete Doppelzimmer und ein maritimes Restaurant mit regionalen Fisch- und Wildspezialitäten geboten.

Seit 2004 sind auch die Tochter, Frau Birgit Falk, und der Schwiegersohn, Herr Thorsten Falk, im Unternehmen tätig und arbeiten tatkräftig mit. Im Dezember 2005 übergab Herr Rolf Falk das gesamte Unternehmen an seine Tochter Birgit Falk.

www.lenzer-krug.de

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